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    • 25MRZ
      2020

      Software automatisiert Sanktionsprüfung bei Stadtwerke

      Mehr Sicherheit mit Lösung der BEO GmbH

      Was muss ein Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern beachten und welche Risiken könnten mit Kooperationen einhergehen? Diese Frage müssen sich insbesondere Unternehmen mit kritischer Infrastruktur stellen. Dazu gehören auch die Stadtwerke Wolfenbüttel: Die Gesetzgebung sieht für den Energieversorger vor, dass alle Lieferanten und Geschäftskontakte durch Sanktionslisten geprüft werden. Der Hintergrund: Alle terrorverdächtigen Personen, Unternehmen und Organisationen sind auf so genannten Sanktionslisten erfasst. Wer mit solchen Kontakten handelt, macht sich nach EU-Recht strafbar. Daher ist eine sorgfältige Überprüfung aller Kontakte wichtig. Diese kann grundsätzlich manuell oder auch IT-gestützt durchgeführt werden. Allerdings befinden sich auf Sanktionslisten mehr als rund 20.000 Einzelpersonen und Organisationen – eine Überprüfung per Hand ist aufgrund dieser Vielzahl oftmals in der Praxis nicht realisierbar. Abhilfe schafft bei den Stadtwerken Wolfenbüttel eine Softwarelösung der BEO GmbH, mit der sich die Sanktionsprüfung vollautomatisch abwickeln lässt.

      Die Stadtwerke Wolfenbüttel sind ein kommunales Energieversorgungs- und Dienstleistungsunternehmen in Niedersachsen, das 130 Mitarbeiter beschäftigt. Jährlich beliefert der lokale Energieversorger in einem Gebiet mit etwa 52.000 Einwohnern rund 36.000 Hausanschlüsse mit Gas, Strom und Wasser. Die Bilanzsumme des Unternehmens betrug im Jahr 2018 61,3 Millionen Euro.

      Staat verpflichtet Unternehmen zu Sanktionsprüfung

      Kritische Infrastrukturen sind Einrichtungen mit hoher Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere Folgen eintreten könnten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat insgesamt neun unterschiedliche Bereiche festgelegt, in denen kritische Infrastrukturen zu finden sind. Darunter fällt unter anderem der Energiesektor. Infolgedessen sind die Stadtwerke Wolfenbüttel schon lange dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter und Geschäftskontakte auf potenzielle terrorverdächtige Personen, Unternehmen und Organisationen zu überprüfen. Bisher erfolgte die Überprüfung dieser Daten über die öffentlich zugänglichen Sanktionslisten. Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu erreichen und den Prüfungsprozess gleichzeitig zu beschleunigen, suchten die Verantwortlichen bei den Stadtwerken Wolfenbüttel nach einer geeigneten Automatisierungslösung. „Wir sind stets auf der Suche nach Lösungen, die sich wiederholende Vorgänge vereinfachen oder automatisieren können“, erklärt Joachim Antona, Leiter IT bei den Stadtwerken Wolfenbüttel. „Unsere Recherche zeigte, dass die BEO GmbH eine IT-Lösung für die Sanktionsprüfung im Portfolio besitzt. Also haben wir das Unternehmen kurzerhand kontaktiert und unsere Herausforderungen bei der Prüfung geschildert.“

      Prozessautomatisierung reduziert Zeitaufwand

      Mit der BEO-Lösung zur Sanktionsprüfung untersuchen die Stadtwerke Wolfenbüttel nun automatisiert alle Geschäftskontakte. Das System analysiert Unternehmens- und Personennamen sowie die dazugehörigen Adressen auf Basis von Sanktionslisten. Des Weiteren ist es möglich, ganze Adresslisten mit der Software zu durchleuchten. Bei den Stadtwerken arbeiten im Einkauf, in der Finanzbuchhaltung und im Personalbereich rund fünf Mitarbeiter mit der Lösung. Geprüft werden unter

      anderem Lieferanten, aber auch der Mitarbeiterstamm. Aus Datenschutzgründen war es für die Stadtwerke Wolfenbüttel notwendig, die Software zur Sanktionsprüfung als Inhouse-Lösung zu nutzen. „Eine Lösung in der Cloud kam für uns nicht in Frage“, berichtet Joachim Antona. „Die Sicherheit der zu prüfenden Daten hätte so nicht ausreichend gewährleistet werden können.“

      Einwandfreie Implementierung der Software

      Die BEO GmbH implementierte die Softwarelösung innerhalb kürzester Zeit. Da das Softwaremodul eine einfache Handhabung ermöglicht, konnten die Mitarbeiter der Stadtwerke Wolfenbüttel sich in einer internen Schulung mit allen Features der Software vertraut machen und umgehend mit der Nutzung beginnen. BEO kümmert sich regelmäßig um den Support, die Wartung und die Aktualisierung der Software.

      Jede Organisation oder Person, die Dienstleistungen von den Stadtwerken Wolfenbüttel erhält, wird mit der BEO Sanktionsprüfung kontrolliert. Die Listen des Unternehmens werden exportiert und in die Software importiert – das funktioniert durch einen halbautomatisierten Vorgang. Die Prüfungen erfolgen je nach Kontakt in unterschiedlichen, definierten Intervallen.

      Fazit

      „Wir sind sehr zufrieden mit der Lösung“, sagt Joachim Antona abschließend. „Zuvor haben wir die Geschäftskontakte manuell geprüft. Das bedeutete einen nicht unwesentlichen Zusatzaufwand für unsere Mitarbeiter. Jetzt geht die Prüfung der Sanktionslisten regelmäßig, transparent und vor allem nachvollziehbar vonstatten.“ In regelmäßigen Abständen ermöglicht die BEO-Software zur Sanktionsprüfung nun die Kontrolle von Kontakten im vierstelligen Bereich.