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  • ZOLL-INFO

    17.09.2020 – USA: √Ąnderung der Warenmarkierung von „Hong Kong“ auf „China“

    Waren mit Ursprung in ‚ÄěHong Kong‚Äú m√ľssen f√ľr den Export in die USA k√ľnftig mit ‚ÄěChina‚Äú gekennzeichnet werden. Die entsprechende Verordnung (Executive Order 13936) wurde am 11. August 2020 im Federal Register Vol. 85 No. 155 ver√∂ffentlicht.

    Quelle und weitere Informationen: Industrie- und Handelskammer Trier


    09.09.2020 – Informationen zu in Vietnam ausgestellten Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1

    Bezugnehmend auf die Fachmeldung vom 28. August 2020 zu in Vietnam ausgestellten Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1, deren Hintergrund mit einem guillochierten √úberdruck in Blau statt in Gr√ľn versehen ist, hat die Europ√§ische Kommission den vietnamesischen Beh√∂rden eine √úbergangsfrist hinsichtlich der Verwendung dieser nicht konformen Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 gew√§hrt.

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    01.09.2020 – Holzverpackung beim Export: Worauf ist zu achten?

    Im internationalen G√ľterverkehr genutztes Verpackungsholz kann Sch√§dlinge enthalten. Damit diese nicht in neue Gebiete eingeschleppt werden k√∂nnen, darf nach der Richtlinie zur Regelung von Holzverpackung im internationalen Handel – kurz ISPM 15 ‚Äď nur behandeltes Holz verwendet werden.

    Quelle und weitere Informationen: Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein


    01.09.2020 – Russland erh√∂ht Zollgeb√ľhren

    Der Beschluss N 342 √ľber die neuen Zolls√§tze und die Grundlagen f√ľr die Berechnung der Zollgeb√ľhren trat am 1. August in Kraft. Die √Ąnderungen gelten unabh√§ngig von Warenkategorien f√ľr die Zollabfertigung zum freien Warenverkehr. Auch Waren, f√ľr die eine Zollanmeldung f√ľr den vor√ľbergehenden Gebrauch vorliegt, sind betroffen.

    Quelle und weitere Informationen: GTAI


    31.08.2020 – USA: √Ąnderung bei Strafz√∂llen zum 01.09.2020 angek√ľndigt

    Am 18. Oktober 2019 hat die USA Strafz√∂lle gegen EU-Waren verh√§ngt. Nach einer ersten √Ąnderung der Zolls√§tze und des betroffenen Warenkreises im Februar 2020, √§ndern sich zum 1. September 2020 die betroffenen Warenkreise und Ursprungsl√§nder, wenn auch nur geringf√ľgig.

    Quelle und weitere Informationen: Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein


    31.08.2020 РCoronavirus: wirtschaftliche Auswirkungen auf Auslandsmärkten

    Das Coronavirus hat sich zu einer weltweiten Pandemie ausgeweitet. Damit kommen das öffentliche und wirtschaftliche Leben in immer mehr Ländern zum Erliegen. In einem Themenspecial beleuchtet Germany Trade & Invest (GTAI) die wirtschaftlichen Auswirkungen weltweit.

    Quelle und weitere Informationen: GTAI


    23.07.2020 – 5-Punkte Ma√ünahmenpaket f√ľr die deutsche Exportwirtschaft

    Die deutsche Exportwirtschaft sp√ľrt die Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr deutlich. Neben St√∂rungen in den Lieferketten und bei der Abwicklung der Projekte im Ausland haben sich auch die Finanzierungsbedingungen deutlich verschlechtert. Den bew√§hrten staatlichen Exportkreditgarantien (‚ÄěHermes-B√ľrgschaften‚Äú) kommt in dieser Situation eine besonders hohe Bedeutung zu. Sie sichern Auslandsgesch√§fte gegen politische und wirtschaftliche Risiken ab, beispielsweise auch bei Zahlungsschwierigkeiten ausl√§ndischer Kunden. Die Bundesregierung hat deshalb ein weiteres Ma√ünahmenpaket beschlossen, das die Finanzierung von Exportgesch√§ften erleichtert.

    Quelle und weitere Informationen: BMWi


    15.07.2020 РVorbereitung auf das Ende des Übergangszeitraums mit dem Vereinigten Königreich: Europäische Kommission verabschiedet Vorbereitungsmitteilung

    Die Europ√§ische Kommission hat eine Mitteilung angenommen, die nationalen Beh√∂rden, Unternehmen sowie B√ľrgerinnen und B√ľrgern dabei helfen soll, sich auf die unvermeidlichen √Ąnderungen vorzubereiten, die das Ende des √úbergangszeitraums mit sich bringen wird. Am 1. Januar 2021 wird es √Ąnderungen im grenz√ľberschreitenden Austausch zwischen der EU und dem Vereinigten K√∂nigreich geben ‚Äď unabh√§ngig davon, ob ein Abkommen √ľber die k√ľnftige Partnerschaft bestehen wird oder nicht

    Quelle und weitere Informationen: Europäische Kommission


    08.07.2020 – Bericht √ľber Handelshindernisse: EU setzt trotz des zunehmenden Protektionismus Markterschlie√üung au√üerhalb Europas fort

    Dank der erfolgreichen Ma√ünahmen der Europ√§ischen Union erwirtschafteten europ√§ische Unternehmen im Jahr 2019 8 Mrd. EUR an zus√§tzlichen Ausfuhren. Allerdings sind protektionistische Tendenzen im Welthandel mittlerweile fest verwurzelt, wie aus der gro√üen Zahl neuer Handelshindernisse deutlich wird, durch die EU-Ausfuhren eingeschr√§nkt werden. Unter anderem zu diesem Ergebnis kommt der von der Europ√§ischen Kommission ver√∂ffentlichte Jahresbericht √ľber Handels- und Investitionshindernisse.

    Quelle und weitere Informationen: Europäische Kommission


    02.07.2020 РChina: Qualitätserklärung beim Export von Masken und Medizinprodukten notwendig

    Die Ausfuhr nicht-medizinischer und medizinischer Waren unterliegen Regeln: Nun sind bestimmte Erkl√§rungen beizuf√ľgen. Chinesische Exporteure, die nichtmedizinische Schutzmasken exportieren m√∂chten, m√ľssen vor der Ausfuhr eine Qualit√§tserkl√§rung abgeben. Die Erkl√§rung ist auf einem zweisprachigen Formular (Chinesisch und Englisch) abzugeben. Die Erkl√§rung ist sowohl vom chinesischen Exporteur als auch vom Importeur im Empfangsland zu unterzeichnen. Darin best√§tigt der chinesische Exporteur, dass die Masken entweder chinesischen Vorschriften oder denen des Einfuhrlandes entsprechen. Der Importeur im Einfuhrland best√§tigt, dass die Masken nur zu nichtmedizinischen Zwecken dienen und dass er diese Information auch an Dritte weitergibt. Es d√ľrfen nur Masken exportiert werden, die von zugelassenen Herstellungsbetrieben stammen.

    Quelle und weitere Informationen: GTAI


    01.07.2020 – Algerien akzeptiert vor√ľbergehend Kopien der EUR.1

    Die algerische Zollverwaltung hat mitgeteilt, dass sie bei der Einfuhr von Waren vor√ľbergehend auch Kopien der Warenverkehrsbescheinigung EUR. 1 anstelle des Originals akzeptiert. Dabei verpflichtet sich der Wirtschaftsbeteiligte, das Original sp√§testens nach drei Monaten vorzulegen. Diese vor√ľbergehende Ma√ünahme bezieht sich nur auf Bescheinigungen, die im Rahmen des Assoziationsabkommens zwischen Algerien und der EU nach dem 1. M√§rz 2020 ausgestellt wurden und gilt f√ľr die Zeit der Coronakrise. F√ľr Waren mit Ursprung in der EU k√∂nnen grunds√§tzlich bei Vorlage der Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 oder EUR-MED beg√ľnstigte Z√∂lle oder Zollfreiheit aufgrund der Regelungen des Europa-Mittelmeer-Abkommens zwischen der EU und Algerien geltend gemacht werden.

    Quelle und weitere Informationen: GTAI


    16.06.2020 РRechtswidrige Annexion der Krim und Sewastopols: EU verlängert Sanktionen um ein Jahr

    Der Rat hat heute beschlossen, die als Reaktion auf die rechtswidrige Annexion der Krim und Sewastopols durch die Russische F√∂deration verh√§ngten Sanktionen bis zum 23. Juni 2021 zu verl√§ngern. Zu den derzeit geltenden restriktiven Ma√ünahmen geh√∂ren Verbote, die sich gegen die Einfuhr von Waren mit Ursprung auf der Krim oder in Sewastopol in die Union sowie gegen Infrastruktur- oder Finanzinvestitionen und Tourismusdienstleistungen auf der Krim oder in Sewastopol richten. Au√üerdem unterliegen die Ausfuhr bestimmter G√ľter und Technologien in den Bereichen Verkehr, Telekommunikation und Energie oder im Zusammenhang mit der Prospektion, Exploration und F√∂rderung von √Ėl‚ÄĎ, Gas- und Mineralressourcen den restriktiven Ma√ünahmen der EU, wenn diese f√ľr Unternehmen mit Sitz auf der Krim oder zur Nutzung auf der Krim bestimmt sind.

    Quelle und weitere Informationen: Rat der Europäischen Union


    19.05.2020 РBrexit: Neuer Zolltarif veröffentlicht

    Die √úbergangsphase dauert voraussichtlich bis zum 31. Dezember 2020. Mit dem Ende der √úbergangsphase geh√∂rt das Vereinigte K√∂nigreich nicht mehr zur Zollunion der Europ√§ischen Union (EU). Danach gelten f√ľr Einfuhren in das Vereinigte K√∂nigreich nicht mehr der Gemeinsame EU-Zolltarif, sondern der neue, sogenannte UK Global Tariff (UKGT). Die britische Regierung hat zum UKGT ein Online-Tool ver√∂ffentlicht.

    Zum Online-Tool: www.gov.uk


    12.05.2020 РZoll / Fristversäumnisse aufgrund der COVID-19-Pandemie

    Fristvers√§umnisse durch Beteiligte, die nachweisbar bedingt sind durch die Einschr√§nkungen und Beein- tr√§chtigungen aufgrund der COVID-19-Pandemie, werden m√∂glichst nicht mit negativen Folgen f√ľr den Beteiligten verkn√ľpft.

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    04.05.2020 – Einf√ľhrung von EU-Zusatzz√∂llen f√ľr Produkte mit US-Ursprung

    Die EU-Kommission hat mitgeteilt, dass sie beabsichtigt, ab dem 8. Mai 2020 in einem ersten Schritt zusätzliche Wertzölle in Höhe von 20 Prozent beziehungs-weise 7 Prozent auf bestimmte Produkte mit US-Ursprung zu erheben.

    Quelle und weitere Informationen: www.duesseldorf.ihk.de


    30.04.2020 – Aktualisierung der Ausfuhrliste

    Am 21. April 2020 ist mit der Vierzehnten Verordnung zur √Ąnderung der Au√üenwirtschaftsverordnung die Ausfuhrliste aktualisiert worden.

    Quelle und weitere Informationen: www.bafa.de


    29.04.2020 – Informationen zu Ausfuhrbeschr√§nkungen f√ľr pers√∂nliche Schutzausr√ľstungen (Stand: 29.04.2020)

    Die Europ√§ische Kommission hat die Durchf√ľhrungsverordnung (EU) 2020/568 vom 23. April 2020 √ľber die Einf√ľhrung der Verpflichtung zur Vorlage einer Ausfuhrgenehmigung bei der Ausfuhr bestimmter Produkte erlassen. Die Durchf√ľhrungsverordnung trat am 26. April 2020 in Kraft und ersetzt die Durchf√ľhrungsverordnung (EU) 2020/402.

    Die Durchf√ľhrungsverordnung sieht nur noch Genehmigungspflichten vor f√ľr bestimmte Schutzbrillen und Visiere, Mund-Nasen-Schutzausr√ľstung, Schutzkleidung.

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    20.04.2020 – BEO-Exportbarometer / Corona-Krise (KW 16)

    Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken. Das BEO-Exportbarometer wird wöchentlich aktualisiert. Die Covid-19-Fallzahlen basieren auf den offiziellen Angaben des Robert-Koch-Instituts und bilden den Stand montags in der jeweiligen Kalenderwoche ab. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Blog-Eintrag vom 30.03.2020.

    14.04.2020 – BEO-Exportbarometer / Corona-Krise (KW 15)

    Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken. Das BEO-Exportbarometer wird wöchentlich aktualisiert. Die Covid-19-Fallzahlen basieren auf den offiziellen Angaben des Robert-Koch-Instituts und bilden den Stand montags in der jeweiligen Kalenderwoche ab. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Pressemeldung aus KW 15

    06.04.2020 – BEO-Exportbarometer / Corona-Krise (KW 14)

    Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken. Das BEO-Exportbarometer wird wöchentlich aktualisiert. Die Covid-19-Fallzahlen basieren auf den offiziellen Angaben des Robert-Koch-Instituts und bilden den Stand montags in der jeweiligen Kalenderwoche ab. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Blog-Eintrag vom 30.03.2020.

    06.04.2020 – Coronakrise / Zoll

    Alle Informationen zu den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf den Zoll. Themenbereiche: Reiseverkehr, Z√∂lle, Verbote und Beschr√§nkungen, Au√üenwirtschaftsrecht, Steuern, Financial Intelligence Unit (FIU)

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    02.04.2020 – ATLAS-Einfuhr: Neue Unterlagencodierung 9DFA ‚ÄěEinfuhr von medizinischen Hilfsg√ľtern aufgrund der Corona-Situation‚Äú

    Aufgrund seiner weltweiten Ausbreitung ist das Corona-Virus von der Weltgesundheitsorganisation WHO am 11. M√§rz 2020 zu einer Pandemie erkl√§rt worden. Zur Eind√§mmung / Verlangsamung der Pandemie werden dringend medizinische Hilfsg√ľter ben√∂tigt.

    Zu diesen G√ľtern geh√∂ren u.a.:
    – medizinischer Mund-Nasen-Schutz
    – Handschuhe
    – medizinische Schutzkittel, -m√§ntel, -anz√ľge
    – Schutzbrillen / Gesichtsschutzschilde
    – Hauben
    – Desinfektionsmittel

    F√ľr eine vorrangige Zollabfertigung dieser G√ľter ist es erforderlich, diese anhand eines eindeutigen in der Zollanmeldung enthaltenen Kriteriums identifizieren zu k√∂nnen . Daf√ľr steht in ATLAS-Einfuhr seit dem 27.03.2020 folgende neue Unterlagencodierung zur Verf√ľgung: 9DFA ‚ÄěEinfuhr von medizinischen Hilfsg√ľtern aufgrund der Corona-Situation‚Äú

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    01.04.2020 – Corona: Ein- und Ausreisestopps

    Die tagesaktuelle Lage weltweit finden Sie auf der Homepage der International Air Transport Association.

    Quelle und weitere Informationen: IATA


    31.03.2020 – Corona-Websites der deutschen Auslandshandelskammern

    Wichtige Informationsquellen aus Deutschland und den Auslandshandelskammern weltweit.

    Quelle und weitere Informationen: Deutsch-T√ľrkische Industrie- und Handelskammer


    30.03.2020 – BEO-Exportbarometer / Corona-Krise (KW 13)

    Angesichts der weltweiten Pandemie und den damit einhergehenden Grenzschlie√üungen zahlreicher L√§nder ist der freie Warenfluss innerhalb der EU bislang gesichert. Dennoch sind die Lieferketten zahlreicher Industriebranchen und die Arbeit vieler Mitarbeiter von r√ľckl√§ufigen Auftragszahlen oder Produktionsstopps betroffen. Dass dadurch auch die deutschen Exporte ins Ausland weniger werden, zeigt unser Exportbarometer.

    Mit den steigenden Covid-19-Fallzahlen zeigt sich ein paralleler R√ľckgang der Ausfuhren von 1200 branchen√ľbergreifenden Kunden, die die BEO-Software ATLAS nutzen.

    Je Kalenderwoche wird das Exportvolumen der ATLAS-Kunden mit dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019 verglichen und in Relation zu den ansteigenden Covid-19-Infektionen gesetzt.

    Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken. Das BEO-Exportbarometer wird wöchentlich aktualisiert. Die Covid-19-Fallzahlen basieren auf den offiziellen Angaben des Robert-Koch-Instituts und bilden den Stand montags in der jeweiligen Kalenderwoche ab.

    17.03.2020 – Aktuelle Fachmeldungen des Zolls zu den Auswirkungen der Coronakrise

    Das Robert Koch-Institut sch√§tzt derzeit eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus √ľber importierte Waren als unwahrscheinlich ein, da im Vorfeld eine Kontamination stattgefunden haben m√ľsste und das Virus nach dem weiten Transportweg noch aktiv sein m√ľsste.

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    04.03.2020 – Coronavirus SARS-CoV-2: Anordnung des Bundesministeriums f√ľr Wirtschaft und Energie von Beschr√§nkungen im Au√üenwirtschaftsverkehr f√ľr bestimmte Schutzausr√ľstung

    Das Bundesministerium f√ľr Wirtschaft und Energie hat am 4. M√§rz 2020 eine Anordnung von Beschr√§nkungen im Au√üenwirtschaftsverkehr erlassen (BAnz AT 04.03.2020 B1), wonach bestimmte Schutzausr√ľstung einem Ausfuhr-/Verbringungsverbot unterliegt. Ziffer II dieser Anordnung sieht Ausnahmeregelungen von dem Ausfuhr-/Verbringungsverbot vor. Ziffer III der Anordnung er√∂ffnet in bestimmten Fallgruppen die Ausfuhr oder Verbringung der G√ľter nach vorheriger Genehmigung durch das Bundesamt f√ľr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Anordnung trat mit Ver√∂ffentlichung am 4. M√§rz 2020 in Kraft.

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    02.03.2020 – Informationswebseite der AHK Greater China zum Coronavirus

    Aufgrund der Situation und der Vorschriften zum Coronavirus-Ausbruch haben die B√ľros der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) in China eine Informations-Webseite und ein Krisenmanagement-Team eingerichtet. Unternehmen k√∂nnen sich laufend zu den neuesten Entwicklungen informieren und ihre Fragen per E-Mail an das Krisenmanagement-Team richten.

    Quelle und weitere Informationen: AHK Greater China


    20.01.2020 РSachstand BREXIT im Bereich Warenursprung und Präferenzen

    Bewertet man die Auswirkungen des Brexit auf das Warenursprungs- und Pr√§ferenzrecht, so m√ľssen zwei Themenkomplexe deutlicher voneinander getrennt betrachtet werden:

    VK und EU: Zollrechtliche Abwicklung
    Im m√∂glichen Austrittsabkommen werden u.a. die √ľbergangsweise geltenden zollrechtlichen Beziehungen zwischen dem Vereinigten K√∂nigreich (VK) und der restlichen EU (EU-27) nach dem Austrittsdatum (voraussichtlich 31. Januar 2020) geregelt. Dadurch wird Zeit gewonnen, um die k√ľnftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten K√∂nigreich zu regeln. W√§hrend der sogenannten „√úbergangsfrist“, die zun√§chst bis Ende 2020 gelten soll, bleibt aus zollrechtlicher Sicht im Handel zwischen dem Vereinigten K√∂nigreich und der EU-27 alles beim Alten. Die Ausgestaltung eines k√ľnftigen pr√§ferenziellen Handelsabkommens ist hingegen noch v√∂llig offen.

    Freihandelsabkommen der EU-27
    Der zweite Aspekt ist der weltweite Handel der EU-27 mit ihren präferenziellen Partnerstaaten, wenn Erzeugnisse mit EU/VK-Ursprung gehandelt oder bei Herstellungsprozessen in der EU verwendet werden. Dies wird durch das Austrittsabkommen nicht geregelt. Das Präferenzrecht beruht auf völkerrechtlichen Verträgen mit Drittstaaten (Präferenzabkommen), die unabhängig von einem einzelnen Mitgliedsstaat mit der Europäischen Union abgeschlossen wurden.

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    23.12.2019 – Pr√§ferenzieller Warenverkehr mit den √ľberseeischen L√§ndern und Gebieten (√úLG)

    F√ľr den pr√§ferenziellen Warenverkehr mit den √ľberseeischen L√§ndern und Gebieten (√úLG) findet ab dem 1. Januar 2020 das System des registrierten Ausf√ľhrers (REX) verpflichtende Anwendung.

    Zum Nachweis des pr√§ferenziellen Ursprungs sind danach nur noch Erkl√§rungen zum Ursprung vorgesehen. Bei Sendungen mit Ursprungserzeugnissen im Wert von nicht mehr als 10.000 Euro ist die Ausfertigung durch jeden Ausf√ľhrer m√∂glich. Ist diese Wertgrenze √ľberschritten, kann nur ein REX eine Erkl√§rung zum Ursprung ausfertigen. Dies gilt sowohl f√ľr Einfuhren in die EU aus einem √úLG als auch f√ľr Ausfuhren aus der EU in ein √úLG.

    Bei der Einfuhr in die EU ab dem 1. Januar 2020 k√∂nnen Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 Ursprungserkl√§rungen auf der Rechnung nur noch dann anerkannt werden, wenn sie vor dem 1. Januar 2020 ausgestellt oder ausgefertigt wurden und innerhalb ihrer G√ľltigkeit vorgelegt werden.

    Die Ausstellung von Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 in der EU ist ab dem 1. Januar 2020 nicht mehr möglich.

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    03.12.2019 – ATLAS-IMPOST (Importabfertigung von Post- und Kuriersendungen)

    Im Rahmen der Umsetzung des Mehrwertsteuerdigitalpakets wird zum 1. Januar 2021 unter anderem die derzeit vorgesehene Umsatzsteuerbefreiung f√ľr die Einfuhr von Kleinsendungen mit einem Wert bis 22 Euro, wie sie insbesondere im E-Commerce vorkommen, entfallen. Gleichzeitig treten umfangreiche √Ąnderungen des europ√§ischen Zollrechts in Kraft. Dies hat zur Folge, dass anders als bisher im E-Commerce √ľblich, grunds√§tzlich elektronische Zollanmeldungen erforderlich werden.

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    02.12.2019 – √Ąnderung bei der Anwendung der Gebrauchtwarenregelung zum 1. Januar 2020 und Klarstellung der Aufbewahrungsfrist von Lieferantenerkl√§rungen

    F√ľr Gebrauchtwaren kann ein Pr√§ferenznachweis auch ausgestellt/ausgefertigt werden, wenn die √ľblichen Nachweispapiere (wie insbesondere Lieferantenerkl√§rungen) wegen Ablaufs der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen nicht mehr vorliegen. Bei Lieferantenerkl√§rungen handelt es sich um Unterlagen nach Art. 15 Abs. 1 UZK (Zollkodex der Union). Daher sind diese abweichend von den Regelungen in den Ursprungsprotokollen und Art. 51 UZK in Deutschland gem√§√ü ¬ß 147 Abs. 1 Nr. 4a i.V.m. Abs. 3 AO stets zehn Jahre aufzubewahren.

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    28.11.2019 – Warum Sie Ihren Browser aktualisieren sollten

    Am 21. Januar 2020 wird das Sicherheitsniveau aller Internetseiten des Zolls auf den Standard TLS 1.2 (ein Sicherheitsstandard f√ľr den Transport von Daten) angehoben. Dies ist notwendig, um eine sichere Kommunikation im Internet zu gew√§hrleisten. Internetnutzer, die Browser mit √§lteren Versionen (vor 2014) verwenden, k√∂nnen dann auf die Online-Angebote des Zolls nicht mehr zugreifen. Dies betrifft nicht nur die Website www.zoll.de, sondern alle Online-Fachanwendungen des Zolls!

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    04.11.2019 РAusweitung von Handelsschutzmaßnahmen durch die EU

    Anwendung von Antidumping- und Ausgleichszöllen auf dem Festlandsockel und in der ausschließlichen Wirtschaftszone der Mitgliedstaaten.

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    29.10.19 – BREXIT

    Die EU gew√§hrt Gro√übritannien eine weitere Fristverl√§ngerung bis zum 31. Januar 2020. Welche zollrechtlichen Auswirkungen hat der Brexit – was √§ndert sich, was ist zu beachten?

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de


    21.10.2019 РAktualisierung der Anhänge der EG-Dual-Use-Verordnung

    Mit der Delegierter Verordnung vom 17. Oktober 2019 hat die EU-Kommission die Aktualisierung der Anh√§nge I, IIa bis IIg und IV (in Bezug auf die von diesen Anh√§ngen erfassten G√ľter) der Verordnung (EG) Nr. 428/2009 (EG-Dual-Use-Verordnung) auf den Weg gebracht. Voraussichtlich wird diese Delegierte Verordnung im Dezember 2019 in Kraft treten.

    Quelle und weitere Informationen: www.bafa.de


    14.10.2019 – Antragstellung weiterhin √ľber den Internetantrag AEO-Bewilligung (IAEO)

    Seit dem 1. Oktober 2019 erfolgt die Antragstellung auf eine Bewilligung f√ľr den Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (AEO) europaweit grunds√§tzlich mit den Mitteln der elektronischen Datenverarbeitung (Artikel 6 Zollkodex der Union) √ľber das EU Trader Portal (eAEO). Allerdings k√∂nnen die Mitgliedstaaten auch auf nationale elektronische Systeme zur√ľckgreifen.

    In Deutschland erfolgt die AEO-Antragstellung daher weiterhin ausschlie√ülich √ľber die gewohnten M√∂glichkeiten, d.h. bevorzugt elektronisch √ľber den „Internetantrag AEO-Bewilligung“ oder auch √ľber das Papierformular 0390.

    Quelle und weitere Informationen: www.zoll.de