Präferenzkalkulation & Lieferantenerklärungen

Präferenzkalkulation Software: Zollfrei liefern und beweisen können.

BEO Präferenzmanagement berechnet für jedes Ihrer Erzeugnisse, ob es präferenzberechtigt ist, verwaltet die dafür nötigen Lieferantenerklärungen und dokumentiert jede Kalkulation prüfungsfest. Auch dann noch, wenn das Nachprüfungsersuchen drei Jahre später kommt.

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Kalkulation

Erzeugnis mit Stückliste, Vormaterialien mit und ohne Ursprungseigenschaft, angewandte Listenregel, Ergebnis präferenzberechtigt / nicht präferenzberechtigt je Präferenzgebiet, und der Schwellenwert, bis zu dem die Berechtigung erhalten bleibt.

Über 2.000 Kunden vertrauen auf BEO
testo
STABILO
Duravit
Zehnder
Dockweiler
AEG
ASSA ABLOY
Corning
dormakaba
Bausch+Ströbel
Huber+Suhner
Franke
Poggenpohl
EagleBurgmann
Crane Co.
DS Smith
Amphenol
Enovis
Mahr
Bucher Hydraulics
Conductix-Wampfler
Kaltenbach
Solar Fabrik
Renfert
Schladerer
Ronnefeldt
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Der Status Quo

Präferenzen kosten Sie Geld ob Sie sie nutzen oder nicht.

Wer die Präferenzberechtigung nicht berechnet, verschenkt Zollvorteile. Wer sie falsch berechnet, riskiert unberechtigte Präferenznachweise und entsprechende Nachforderungen. Beides passiert häufiger, als es sollte.

Präferenzen, die niemand berechnet
Verschenkt: Ein Erzeugnis, dessen Präferenzberechtigung nie kalkuliert wurde, gilt als nicht präferenzberechtigt. Ihr Kunde zahlt im Einfuhrland den vollen Zollsatz, und vergleicht Ihr Angebot mit dem eines Wettbewerbers, der einen Nachweis mitliefert.
Das Nachprüfungsersuchen
Drei Jahre später: Die Zollbehörde des Einfuhrlands kann jeden ausgestellten Präferenznachweis nachträglich überprüfen lassen. Kann die Ursprungseigenschaft dann nicht belegt werden, können bei Ihrem Kunden Zollabgaben nacherhoben werden und entsprechende Rückfragen bei Ihnen entstehen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Excel-Datei von damals meist nicht mehr rekonstruierbar.
Lieferantenerklärungen im Umlauf
Jede Langzeit-Lieferantenerklärung läuft irgendwann ab. Anfordern, nachfassen, eskalieren, ablegen, bei einigen hundert Lieferanten ist das eine Daueraufgabe, die keinen sichtbaren Wert erzeugt und trotzdem nicht ausfallen darf.
Stücklisten und Preise bewegen sich
Verändert: Eine Präferenzkalkulation gilt für einen Datenstand. Steigt der Einkaufspreis eines Vormaterials ohne Ursprungseigenschaft, kann die Berechtigung kippen, ohne dass es jemand merkt. Nachweise werden dann weiter ausgestellt, obwohl die Grundlage nicht mehr trägt.
Das Wissen liegt bei einem Menschen
Eine Person: Welche Listenregel für welche Warennummer gilt, wie die Worst-Case-Kalkulation aufgesetzt war, welche Erklärung zu welchem Lieferanten gehört. Steht selten im System. Fällt diese Person aus, steht das Präferenzwesen still.
Berechnen, nachweisen, überwachen: in einem System.

Die Lösung

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Zusammenhang

Präferenz ist kein Rechenvorgang. Es ist ein wiederkehrender Prozess.

Eingehende Lieferantenerklärungen
Ihre Lieferanten bestätigen die Ursprungseigenschaft der Vormaterialien. Ohne System: Erklärungen fehlen, sind abgelaufen oder liegen unauffindbar im Ordner, und die Kalkulation startet auf unsicherer Grundlage. In BEO: automatisches Anfordern, Erinnern und Archivieren: fehlende Erklärungen sind vor der Kalkulation sichtbar.
Kalkulation
Auf Basis von Stückliste, Werten und Ursprungseigenschaften wird geprüft, ob die Listenregel erfüllt ist. Ohne System: Es wird nur für einzelne Erzeugnisse gerechnet und nicht wiederholt, wenn sich Preise ändern. In BEO: Stapelkalkulation über den gesamten Artikelstamm, automatische Neuberechnung, Schwellenwert je Erzeugnis.
Ausgehende Nachweise
Ursprungserklärung auf der Rechnung oder EUR.1 für Ihren Kunden. Ohne System: Nachweise werden ausgestellt, ohne dass die Grundlage dokumentiert ist, beim Nachprüfungsersuchen fehlt der Beleg. In BEO: Jeder Nachweis ist mit der zugrunde liegenden Kalkulation und deren Datenstand verknüpft und archiviert.
So arbeiten Sie damit

Von der Stückliste zum belastbaren Nachweis.

Vier Schritte: von den ERP-Daten bis zum archivierten Nachweis.

1
Daten übernehmen
Aus dem ERP: Materialstämme, Stücklisten, Einkaufspreise, Lieferanten- und Kundendaten kommen über die Schnittstelle aus Ihrem Vorsystem. Vorhandene Lieferantenerklärungen lassen sich importieren, statt neu erfasst zu werden.
2
Lieferantenerklärungen einholen und überwachen
Automatisch: Fehlende Erklärungen werden direkt aus dem System beim Lieferanten angefordert. Läuft eine Langzeit-Lieferantenerklärung ab, erinnert das System rechtzeitig, an Sie und an den Lieferanten. Der Status jeder Erklärung ist jederzeit sichtbar.
3
Kalkulieren
Stapel oder einzeln: Die Software ermittelt je Erzeugnis den Anteil der Vormaterialien mit und ohne Ursprungseigenschaft und wendet die für die Warennummer und das Zielgebiet geltende Regel an. Möglich sind Vorabkalkulation, Belegkalkulation und Worst-Case-Methode, optional mit Pan-Euro-Mediterraner Kumulierung. Ergebnis ist nicht nur ja/nein, sondern auch der Schwellenwert.
4
Nachweise ausstellen und archivieren
Prüfungsfest: Ursprungserklärungen und Langzeit-Lieferantenerklärungen für Ihre Kunden entstehen aus den kalkulierten Daten. Jeder Nachweis bleibt mit seiner Kalkulationsgrundlage verknüpft, inklusive Datenstand, angewandter Regel und den zugrunde liegenden Lieferantenerklärungen. Ändern sich Preise oder Stücklisten, wird neu kalkuliert. Kippt dabei eine Präferenzberechtigung, erfahren Sie es: bevor der nächste Nachweis rausgeht.
Funktionen

Was das System für Sie übernimmt.

Kalkulation, Lieferantenerklärungs-Management und Nachweisführung in einem System.

Stapelkalkulation
Alle oder ausgewählte Erzeugnisse in einem Lauf kalkulieren: vorgangsbezogen oder über den gesamten Artikelstamm.
Mehrere Kalkulationsmethoden
Vorabkalkulation, Belegkalkulation und Worst-Case-Methode, je nach Datenlage und Absicherungsbedarf. Optional mit Pan-Euro-Mediterraner Kumulierung.
Listenregeln automatisch anwenden
Die für Warennummer und Zielgebiet geltende Ursprungsregel wird herangezogen, statt manuell nachgeschlagen zu werden.
Schwellenwert je Erzeugnis
Das System ermittelt den Mindestverkaufspreis, ab dem ein Erzeugnis präferenzberechtigt ist. So werden Auswirkungen von Preisänderungen auf die Präferenzberechtigung direkt sichtbar.
Eingehende Lieferantenerklärungen verwalten
Erfassen, importieren, nach Art, Gültigkeit und Lieferant überwachen. Fehlende oder ablaufende Erklärungen sind jederzeit sichtbar.
Erklärungen anfordern und erinnern
Anforderung und Erinnerung gehen direkt aus dem System an den Lieferanten. Der Rücklauf wird dokumentiert.
Ausgehende Nachweise erstellen
Ursprungserklärungen und Langzeit-Lieferantenerklärungen für Ihre Kunden aus den kalkulierten Daten: mit Erinnerung vor Ablauf.
Archivierung und Auswertung
Jede Kalkulation wird mit Datenstand und Grundlage archiviert. Auswertungen nach Zielgebiet, Erzeugnis und Präferenzberechtigung.
Integrationen

Ihre Daten liegen schon vor. Ihr ERP liefert sie an uns.

Präferenzkalkulation braucht Materialstämme, Stücklisten und Einkaufspreise. Alles davon steht in Ihrem ERP.

ERP
Datenschnittstelle zum ERP
Materialstämme, Stücklisten, Lieferanten- und Kundendaten sowie Einkaufspreise werden übernommen. Kalkulationsergebnisse und Schwellenwerte können zurückgeschrieben werden.
Import
Import bestehender Lieferantenerklärungen
Vorhandene Erklärungen werden übernommen statt neu erfasst.
Stimmen

Was Zollbeauftragte über BEO Präferenzmanagement sagen.

Die Stammdaten müssen entsprechend gepflegt sein und die Länder in der Präferenzkalkulation abgeglichen werden. Manuell ist das eine unmögliche Aufgabe, da monatlich viele tausend Datensätze anfallen.

Duravit AG
Maike Huber, Customs Coordinator
Duravit AG
Preise

Zwei Modelle. Voller Funktionsumfang in beiden.

Alle Preise netto zzgl. MwSt.

 
Basic
ab 450 €/Monat

Unternehmen, die Präferenzkalkulation und Lieferantenerklärungs-Management aufbauen oder aus Excel ablösen. Webbasiert.

Support und Softwareupdates inklusive
Laufende Anpassung an geänderte Abkommen und Regelwerke
Alle Kalkulationsmethoden
Angebot anfordern
 
Inhouse
ab 15.000 €einmalig

Unternehmen mit mehreren Fertigungsstandorten oder interner Vorgabe, dass Kalkulationsdaten das eigene Rechenzentrum nicht verlassen.

Lokale Installation
Support und Updates über den Wartungsvertrag
Alle Kalkulationsmethoden
Angebot anfordern
FAQ

Häufige Fragen zu BEO Präferenzmanagement.

Für welche Präferenzabkommen kann kalkuliert werden?+
Die Software berücksichtigt die Ursprungsregeln des jeweiligen Abkommens sowie die Pan-Euro-Mediterrane Kumulierung. Ändern sich Regelwerke oder kommen Abkommen hinzu, wird die Software angepasst: ohne Zusatzkosten.
Zwei verschiedene Dinge, die häufig verwechselt werden. Ein Präferenznachweis (EUR.1 oder Ursprungserklärung auf der Rechnung) belegt den präferenziellen Ursprung nach den Regeln eines Freihandelsabkommens und führt zu Zollermäßigung oder Zollfreiheit im Einfuhrland. Ein Ursprungszeugnis belegt den nichtpräferenziellen Ursprung, wird von der IHK ausgestellt und dient handelsrechtlichen Zwecken. Es senkt keinen Zoll. BEO Präferenzmanagement arbeitet mit dem präferenziellen Ursprung. Die Beantragung eines Ursprungszeugnisses bei der IHK unterstützt BEO Präferenzmanagement nicht.
Die Zollbehörde des Einfuhrlands kann jeden ausgestellten Präferenznachweis nachträglich überprüfen lassen. Sie müssen dann belegen, dass die Ursprungseigenschaft zum Zeitpunkt der Ausstellung tatsächlich vorlag. In BEO ist jede Kalkulation mit Datenstand, angewandter Regel und den zugrunde liegenden Lieferantenerklärungen archiviert. Der Nachweis ist reproduzierbar, auch nach Jahren. Genau das ist bei einer Excel-Historie in der Regel nicht mehr möglich.
Ja, aber nicht durch Magie. Die Software fordert Erklärungen direkt beim Lieferanten an, erinnert automatisch vor Ablauf und dokumentiert den Rücklauf. Das erhöht die Quote deutlich, weil das Nachfassen nicht mehr an einer Person hängt. Genauso wichtig: Fehlende Erklärungen sind jederzeit sichtbar: Sie kalkulieren nicht versehentlich auf unvollständiger Grundlage.
Der Schwellenwert ist der Mindestverkaufspreis, ab dem ein Erzeugnis präferenzberechtigt ist. Er zeigt damit, wie weit der Verkaufspreis sinken kann, bevor die Präferenzberechtigung verloren geht. Ändern sich relevante Kalkulationsgrundlagen, etwa die Einkaufspreise von Vormaterialien, wird neu kalkuliert. So erkennen Sie frühzeitig, ob die Präferenzberechtigung weiterhin besteht.
Immer dann, wenn sich die Grundlage ändert. Also bei neuen Stücklisten, geänderten Einkaufspreisen oder ausgelaufenen Lieferantenerklärungen. Deshalb ist die Stapelkalkulation über den gesamten Artikelstamm wichtiger als die schnelle Einzelrechnung: Sie können regelmäßig über alles rechnen, statt zu entscheiden, welche Erzeugnisse betroffen sein könnten.
Wahrscheinlich nicht im vollen Umfang. Ohne eigene Fertigung gibt es nichts zu kalkulieren. Sie geben den Ursprung weiter, den Ihr Lieferant nachweist. Was Sie brauchen, ist ein zuverlässiges Management der eingehenden Lieferantenerklärungen. Sprechen Sie uns an; in solchen Fällen ist ein reduzierter Zuschnitt oft die passendere Lösung.
Über eine Datenschnittstelle zu Ihrem ERP. Materialstämme, Stücklisten, Einkaufspreise sowie Lieferanten- und Kundendaten werden übernommen; Kalkulationsergebnisse und Schwellenwerte können zurückgeschrieben werden. Vorhandene Lieferantenerklärungen lassen sich importieren. Der Aufwand liegt erfahrungsgemäß weniger in der Schnittstelle als in der Datenqualität: insbesondere in der Vollständigkeit der Stücklisten.
Bei einer zweistelligen Zahl von Erzeugnissen, stabilen Preisen und wenigen Lieferanten ist Excel vertretbar. Die Grenze liegt nicht bei der Rechnung, sondern beim Nachweis: Listenregeln je Warennummer und Zielgebiet, Neuberechnung bei Preis- und Stücklistenänderungen, Überwachung der Lieferantenerklärungen und der Nachweis des Datenstands nach drei Jahren sind in Tabellen nur mit erheblichem Aufwand zuverlässig abzubilden. Sobald Sie regelmäßig Präferenznachweise ausstellen, ist die entscheidende Frage nicht die Rechengeschwindigkeit, sondern ob Sie in drei Jahren noch belegen können, worauf ein Nachweis beruhte.
Präferenzkalkulation Software | BEO Software